Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG): Ausschreibungen statt fester Fördersätze – 10/2016

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und die Einspeisevergütungen für die Stromerzeuger.

Die Förderung erneuerbarer Energien wird nicht mehr durch administrativ festgelegte, sondern durch wettbewerblich ermittelte Fördersätze erfolgen. Das bedeutet, dass die Zahlungen, die die erneuerbaren Energien für den Betrieb ihrer Anlagen brauchen, nunmehr durch Wettbewerb ermittelt werden. Die EEG-Anlagen müssen erfolgreich an einer Ausschreibung teilnehmen, damit der erzeugte Strom vergütet werden kann. Ausschreibungen erfolgen für Biomasseanlagen (ab einer installierten Leistung von mehr als 150 kW), Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen (jeweils ab einer Leistung von mehr als 750 kW) sowie Windenergieanlagen auf See.